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Tembo Kijani

Safari im Saadani National Park

Kommen Sie mit uns auf Schatzsuche im Saadani Nationalpark und entdecken Sie dieses einmalige Naturreservat.
Der Saadani Nationalpark ist voll mit Überraschungen und auf einer Safari können Sie einen Einblick in diesen einzigartigen Nationalpark bekommen. Sie werden die Natur beobachten und nicht nur besuchen; Sie werden ein Entdecker der Tierwelt und nicht nur ein Tourist. Es ist eine unvergessliche Erfahrung den Saadani Nationalpark mit dem Auto, per Boot und zu Fuß zu erkunden.
Man hört die Elefanten durch das Buschdickicht umherstreifen und sieht die Rüssel weit oben in den Bäumen, wo sie das Laub ihrer Lieblingsbäume abpflücken; Herden von Riedböcken, Wasserböcken und Lichtenstein-Antilopen grasen zwischen den Büschen; Giraffen suchen Unterschlupf vor der Sonne in dem Schatten der Bäume und tarnen sich als Äste einer Doumpalme. Man begegnet 300 Büffeln, die ihre Hörner auf einen richten, schnauben und sich nicht ein bisschen von ihrem Fleck bewegen. Man kommt ganz nah an Nilpferde und Krokodile bei der Fluss-Tour auf dem Wami Fluss und kann die verschiedenen Vögelarten, Affen und Gazellen beim Vorbeifahren geniessen, während diese aus dem Gras hervorschauen oder hoch oben vom Baum heruntergucken.
Einen ersten Eindruck der Safaris im Saadani Nationalpark können Sie sich mit unseren Videoclips auf YouTube verschaffen - Best of Saadani.

Tierwelt im Saadani National Park

Saadani beheimatet vier der Big Five Afrikas. Hier sind Elefanten, Löwen, Büffel und mit viel Glück auch manchmal Leoparden zu sehen, die sich im hohen Gras verstecken. Auch das größte Landsäugetier, die Giraffe, ist öfter zu sehen im Saadani Nationalpark, oftmals in Gruppen bis zu 25 Tieren. Verschiedene Gazellen und Antilopen, Affen, Vögel und mehr lassen diesen Nationalpark lebendig werden.

Große Säugetiere
Die Masai Giraffe (Giraffa Camelopardalis Tippelskirchii) mit einer Größe bis zu 5,5m, einer Halslänge von bis zu fast 2m, vier Mägen und einem halben Meter an Zunge, ist eine der imposantesten Arten im ganzen Tierreich. Graziös und fast unwirklich erscheinen sie, wenn sie wie in Zeitlupe laufen.
Sie können Erdbeben mit den Polstern unter ihren Füßen fühlen, haben wie Menschen fünf Zehen, kühlen ihre Körpertemperatur mit ihren Ohren runter und haben mehr als 100.000 Muskeln in ihrem Rüssel - der Afrikanische Buschelefant (Loxodonta Africana) ist eines des sensibelsten Tiere auf unserem Planeten.
Der Kaffernbüffel (Syncerus Caffer) ist einer der wenigen Tiere, die sich nicht bedroht fühlen; und zu guter Recht mit einem Hornansatz, der kugelsicher ist und ihrem "Einer für alle, alle für einen" Motto. Diese großen Herden von hunderten Tieren sind ein Zeichen für ein gesundes Ökosystem.
Der Afrikanische Leopard (Panthera Pardus Pardus) wird seinem Ruf als eines der scheuesten Tiere gerecht - es ist sehr selten ihn zu sehen, und wenn man doch das Glück hat, dann löst er sich auch direkt wieder in Luft aus und ist verschwunden.
Beim Suchen nach Löwen (Panthera Leo) in Saadani, sollte man nicht nur unten im dicken Gestrüpp suchen, sondern auch nach oben zwischen die Äste schauen. Der junge und stetig zunehmende Bestand an Löwen späht seine Beute nämlich nicht nur aus dem Busch heraus aus, sondern auch von Bäumen herab. Als sozialste Katze im Tierreich kann man Löwenrudel mit bis zu 15 Tieren im Saadani Nationalpark sichten.

Herbivore
Um die großen Katzen zu sättigen, gibt es in Saadani eine Vielzahl an Pflanzenfresser. Große Antilopen wie Streifengus (Connochaetes taurinus), Lichtensteinantilopen (Alcelaphus lichtensteinii) und Wasserböcke (Kobus ellipsiprymnus) sind gute Beute für Löwen, während die Leoparden eher kleinere Arten wie Buschböcke (Tragelaphus sylvaticus), Gemeiner Riedbock (Redunca redunca) oder Rotducker (Cephalophus natalensis). Auch Warzenschweine (Phacochoerus africanus) geben einen guten Snack ab, aber die meiste Zeit grasen alle friedlich zwischen den Büschen und im hohen Gras Saadanis. Die Rappenantilope (Hippotragus niger roosevelti) ist ein weiterer Teil der Pflanzenfresser im Saadani Nationalpark und kann manchmal in den nördlichen Regionen des Parks, in Genda-Genda angetroffe werden.

Am Fluss
Wenn die Sonne unerträglich im Nationalpark wird und die meisten Tiere Zuflucht im dichten Busch oder in den Schatten der Bäume suchen, haben die Nilkrokodile (Crocodylus Niloticus) und Nilpferde (Hippopotamus Amphibius) das kühle Nass direkt vor sich. Allerdings sollte man nicht denken, dass das Rosa der Nilpferde einem Sonnenbrand zu verdanken ist, denn genau das Gegenteil ist der Fall - es ist ein Sekret, das wie Sonnencreme wirkt.

Affen
Der Steppenpavian (Papio cynocephalus) ist im Saadani Nationalpark weit verbreitet, in Gruppen von bis zu 100 Tieren sitzen sie im Gras oder hoch oben in den Bäumen, wo sie alles hören und sehen können. Dies macht sie auch zum Feind Nummer eins der Löwen - mit ihrem lauten Warngeschrei können sich Löwen nicht unbemerkt nähern. Ausser den Pavianen, gehören auch grüne Meerkatzen (Chlorocebus pygerythrus) und Diademmeerkatzen (Cercopithecus mitis) zu Saadani und schauen den Touristen nach, die durch die Landschaft fahren. Der Auffallendste von allen ist aber der Schwarz-Weiße Stummelaffe (Colobus angolensis) mit seinem kontrastreichen und langhaarigem Fell, weswegen er in der Vergangenheit fast bis zum Aussterben gejagt wurde.

Vogelwelt
Die Artenvielfalt an Vögeln in Saadani ist sehr groß und mit einem guten Auge kann man auch viele von ihnen sichten. Zu den Arten, die sich meist am Wami Fluss aufhalten, gehören unter anderem Weber, Eisvögel, Schnabellöffler, Flamingo, Störche, Reiher, Ibisse und der Hammerkopf. Auf den Fahrten durch Saadani kann man Adler, Geier, Hornraben, Falken, Perlhühner, Bienenfresser und viele andere sehen.


Entwickung des Saadani Nationalparks

Der Saadani National Park hat 1969 als Wildreservat angefangen. Seitdem wurden weitere Fläche durch verschiedene Projekte hinzugefügt, so zum Beispiel der Zaraninge Wald, welcher unter der Aufsicht des WWF als einer der wenigen Küstenregenwälder Tansanias stand. Auch die Gegend um Mkwaja herum wurde hinzugefügt, als die Rinderfarm der Amboni Plantations nach fast einem halben Jahrhundert aufgelöst wurde. Der Saadani National Park wurde als solches 2005 gegründet und erstreckt sich über eine Fläche von 1100 Quadratkilometer. Es ist der einzige Nationalpark in Ostafrika direkt am Indischen Ozean gelegen, welches ihn zu einem einigartigen Park in Tansania macht. Er ist auf halbem Weg zwischen Dar es SalaDies ist der einzige National Park in Afrika, der direkt an dem Indischen Ozean grenzt.

Map of Saadani National Park